DEN WERT "FAMILIE" MUSS MAN LEBEN

Wer Familie glaubwürdig als Wert leben will, muss das auf allen Ebenen tun: Auch bei den eigenen Mitarbeitern – und als Gastgeber für weniger Begünstigte.
Familie ist in der Falkensteiner-Welt mehr als ein Wort: Familie ist ein Wert. Mit jedem Tag gilt es dieses Wort aufs Neue mit  Leben zu erfüllen. Nicht nur für jene Menschen, die ihren Familienurlaub in einem der Falkensteiner Familienhotels verbringen.

Den Wert Familie zu leben bedeutet für uns auch, Menschen – Kindern – die bisher weniger Glück hatten, als jene, die als „intakte“ Familie anreisen, Chancen und Freude zu geben. Die Chance auf Urlaub, Erholung, Entspannung und Freude nämlich. Denn Gutes und Schönes wird mehr, wenn man es teilt. Erst recht, wenn man selbst so viel davon hat: Für uns ist es deshalb selbstverständlich, ein wenig Glück weiter zu geben. Wir können damit nicht alles Elend und alles Böse dieser Welt abschaffen – aber wir können zumindest versuchen, ein paar Ungerechtigkeiten und Härten auszugleichen. Wir tun das gerne – und hoffen, dass das Anderen Mut macht, es ebenso zu halten. 

Deshalb ist die Falkensteiner-Gruppe eine Partnerschaft mit den SOS-Kinderdörfern eingegangen. Wir laden regelmäßig Kinderdorf-Familien mit ihren Betreuerinnen und Betreuern in die Falkensteiner Familienhotels ein. Ohne großes Tamtam und ohne es groß auszuschlachten: Wir wollen weder die Kinder noch uns ins Rampenlicht rücken, sondern etwas zurück geben, indem wir ein paar Kindern ein Lachen ins Gesicht zaubern. Wir wollen damit aber auch den engagierten Kinderdorf-Müttern und -Vätern danke sagen. Danke für wertvolle Arbeit, die es vielen Kindern überhaupt erst möglich macht, Kindsein trotz einer schlechten Ausgangsposition als Normalität erleben zu können. 

Wer Familie als Wert lebt, darf das nicht nur nach außen tun. Er muss auch nach innen Familienfreundlichkeit zeigen und das tagtäglich beweisen. Speziell in der Gastro- und Hotellerie-Branche ist das alles andere als einfach: Die hier unvermeidlichen Arbeitszeiten in den frühen Morgen- und späten Abendstunden sowie saisonale Anforderungen sind oft das Gegenteil von dem, was ein harmonischer und entspannter Familienalltag eigentlich erfordern würde. Umso wichtiger ist es, mit flexiblen und auf die Bedürfnisse der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter abgestimmten Arbeitszeitmodellen, Aus- und Weiterbildungsoptionen und anderen Maßnahmen, hier abzupuffern, was nur irgendwie abzupuffern geht.

Nicht nur, aber eben auch, weil sich die Zufriedenheit mit der eigenen Jobsituation auf die Qualität der Arbeit, auf Einsatzbereitschaft und Leistungswillen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter überträgt – und die Stimmung von Haus- und Servicepersonal unseren Gästen ja nicht verborgen bleibt. 

Anstelle großer Worte und ausladender Konzepte verweist Erich Falkensteiner, der Aufsichtsratsvorsitzende der „Falkensteiner-Michaeler Tourism Group“ hier auf eine zentrale Erinnerung an seine Kindheit. Als das Unternehmen noch ein kleiner, familiengeführter Sieben-Betten-Betrieb in Südtirol war, begann seine Mutter, Maria Falkensteiner, meist um vier Uhr früh mit dem Frühstückbereiten. Oft saß sie lange nach Mitternacht noch an der Wäsche. „Als Kind war mir natürlich nicht bewusst, was das bedeutet. Heute weiß ich es. Aber schon damals habe gespürt, dass es falsch ist. Später habe ich mir eines geschworen: Ich will nicht, dass in einem Unternehmen, in dem ich arbeite, irgendjemand – egal ob Mann oder Frau – unter solchen Bedingungen arbeiten muss, wie es meine Mutter getan hat. Das bin ich meiner und jeder Mutter, jeder Familie, schuldig.“