Die Gesichter von Capo Boi

29. Juli 2017

Auf Sardinien im Falkensteiner Resort Capo Boi geht es vor allem um Menschen. Um unsere Gäste. Und ehrlich gesagt auch manchmal um Tiere.

Natürlich ist da zuallererst einmal das Management. Der Hoteldirektor des Falkensteiner Resort Capo Boi und sein Stab. Ein Hotel, ein Resort, ist unabhängig von Größe und Kategorie wie ein Schiff, das nur dann sicher unterwegs ist, wenn der Kapitän genau weiß, was er oder sie will und tut. Und rund um sich eine Truppe von Offizieren und Adjutanten hat, auf die er sich blind verlassen kenn. Weil jeder weiß, was wann wie und wo zu tun ist und gerade in stressigen Momenten ein Blick, ein Winken oder ein Zwinkern genügen muss, um nicht auf Grund zu laufen.

Und für die Passagiere ist es beruhigend, den Kapitän hin und wieder nicht nur von der Ferne auf der Brücke, sondern auch am Promenadendeck zu sehen. Mit ihm zu reden. Fragen stellen zu können und Antworten zu bekommen. Und zwar auf Augenhöhe.

Hotels sind Schiffen da recht ähnlich. Andrea Prevosti, der „Kapitän“ von Capo Boi, ist genau so ein Typ: ruhig, gelassen, aber selbstsicher und erfahren im Job. Für die Gäste des Resorts ist der „General Manager“, so der offizielle, zugegebenermaßen etwas unromantische Titel des Hotelchefs, jederzeit in 1001er Sprache und zu jedem Thema ansprechbar: „Es sind die vermeintlich kleinen Dinge, die den Unterschied ausmachen“, weiß der 53-jährige Vater von zwei Kindern aus langjähriger Berufserfahrung. „Genau darum gibt es kein Anliegen, das für einen GM zu ‚gering‘ ist. Ich kann unmöglich alles sofort wissen oder selbst lösen, aber ich kann mich darum kümmern. Und genau darum geht es ja auch den Gästen: Um das Gefühl, dass sie und ihre Anliegen ernst genommen werden und sie in guten Händen sind.“

Tatsächlich sind es aber die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die einem Hotel Herz und Seele geben. Das tollste, schönste Haus wäre ohne Menschen, die hier für andere Menschen da sind, nichts. Umso wichtiger ist es für einen Direktor - pardon: General Manager - das richtige Team um sich zu haben.

Ohne Anspruch auf Vollständigkeit - bei 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wäre das ja auch unmöglich - wollen wir deshalb ein paar ganz unterschiedliche Köpfe von Capo Boi vor den Vorhang bitten.

 

ELISA - die Concierge

„Ein(e) Concierge“, sagt Elisa, „ist kein(e) Rezeptionist(in)“ und lacht. Denn dass der (in ihrem Fall: die) Concierge auch helfen kann und wird, wenn Gäste an der Rezeption Hilfe zu unmittelbaren Hotel-Themen suchen „ist natürlich ganz selbstverständlich“. Dennoch ist der Job eines Concierges anders definiert: „Ich kümmere mich um alles, was unsere Gäste draußen, also außerhalb von Capo Boi, machen wollen“, erklärt die 28-Jährige, die seit Mai 2017 im Falkensteiner Resort auf Sardinien arbeitet. Davor, das nur nebenbei, hat die in Sardinien geborene und aufgewachsene Elisa ein paar Reise- und Praktikumsjahre eingelegt. Die letzten vier etwa war sie in Dubai - unter anderem an der Rezeption einiger der berühmtesten Hotels des Golf-Staates.

Jetzt ist Elisa zurück. Daheim. Und davon, dass sie sich in Sardinien im Allgemeinen und in der Region rund um Capo Boi mindestens so gut auskennt, wie in ihrer Handtasche, profitieren die Gäste des Falkensteiner Family Premium Resorts enorm. Elisa organisiert, was die Gäste sich wünschen. Vom Bootstrip in die umliegenden Buchten, geführten VIP-Touren nach Cagliari und ins nahe gelegenen Villasimius über individuelle Trips und Ausflüge bis hin zu Restaurant- und Shoppingtrips, Mietwägen, Fahrradverleih. Elisa ist da schnell, effizient und freundlich. Und hat eines gelernt: Zuhören. „Oft höre ich zwischen den Zeilen heraus, was die Gäste sich tatsächlich wünschen, aber nicht einmal für sich selbst definiert haben.“

Zum Beispiel wie jene Gäste, die sich nach einer Wein- und Spirituosenverkostung bei ihr für das tolle Erlebnis bedankten, und über ihre Neugierde, wie denn der lokale Käse hergestellt würde, plauderten. Elisa griff zum Telefon und am nächsten Tag stand „Käserei“ im Tagesprogramm der Familie.

Oder jene Familienväter, die auf dem Bootstrip so gerne gefischt hätten, doch die übrige Familie wollte baden. Elisa tätigte einen Anruf und den nächsten Tag verbrachten die Herren auf einem echten, authentischen Fischerboot. „Sie haben kaum ein Wort verstanden und selbst keinen einzigen Fisch erwischt, aber ich habe selten so glückliche Gesichter gesehen.“

Und genau darum geht es Elisa: „Was mich an dem Job am meisten freut? Zu sehen, dass ich anderen eine Freude machen kann.“

ARKEN - der Kinderbetreuer

Natürlich ist jeder Gast wichtig. Aber am allerwichtigsten sind die Kinder. Deshalb ist es alles andere als egal, wem man das Wertvollste, das man auf dieser Welt hat anvertraut - und Arken ist sich dieser Verantwortung sehr bewusst. Die Kunst des Jobs, Chef von „Falkyland“ zu sein, ist es, sein Team nach außen hin im Umgang mit Kindern und Eltern eine Leichtigkeit und Fröhlichkeit ausstrahlen zu lassen, aber dennoch nie den Überblick zu verlieren. Zu wissen, welche Verantwortung es mit sich bringt, Kinder so willkommen zu heißen und zu betreuen, dass sie sich an einem für sie zunächst doch fremden Ort von der ersten Sekunde an so sicher und geborgen fühlen, wie zuhause.

In wie vielen Sprachen Arken „Welcome Home!“ sagen kann weiß er selbst nicht, aber er spricht und lebt dieses Motto in jener Sprache, auf die es ankommt und die jedes Kind versteht, perfekt: die der Herzlichkeit.

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SANDRO - der Gärtner

Sandro war, so scheint es, schon immer hier. Und ist es anscheinend auch immer. Für einen Gärtner ist das vermutlich nichts Ungewöhnliches. Ein guter Gärtner ist schließlich Teil seines Gartens. Er kennt nicht nur jeden Baum, jeden Strauch und jeden Halm, sondern weiß auch wann, was, wo, wie wächst und wie es darunter aussieht. Sandro braucht keinen Plan, um zu wissen, wo im und um das schönste Hotel auf Sardinien Wasser- und andere Leitungen liegen. Er braucht kein Internet, keine Apps und keinen Wetterbericht, um zu wissen, wann Sonne, Wind oder Regen kommen oder wann deshalb welche Arbeit im Garten, also den weiten Grünflächen von Capo Boi, fällig sind.

Aber da ist noch etwas: Sandro gehört hierher. Ist hier geboren. Kennt die Menschen der Region, ihre Eigenheiten und Angewohnheiten. Weiß, wie man mit ihnen redet, verhandelt und Missverständnisse vermeidet. Sardinien ist eine Insel. Eine eigene Welt, mit eigenen Regeln. Hier zählt das Wort und der Handschlag auf Augenhöhe mehr als Verträge, Notariatsakte oder amtliche Schreiben.

Dieses Regelwerk, diese Etikette kann man nicht lernen, man muss sie leben und von klein auf mitbekommen haben. Dazu braucht man Wurzeln, die tief in den sardischen Boden reichen. Sandro hat diese Wurzeln. Er ist von hier und er ist Gärtner. Er weiß also, wie wichtig Wurzeln sind und wie man sie pflegt: Ohne ihn wäre hier vieles anders. Manches auch gar nicht möglich. Und da reden wir nicht nur von Pflanzen.

MARCO SERRA - der Eismann

Es gibt Eis - und es gibt italienisches  Eis. Und dann gibt es noch Marco Serra. Marco Serra gilt unter internationalen Eiskennern als der beste Eismacher Italiens. Also der Welt. Ab sofort kann man sein Eis in Capo Boi genießen. Und zwar exklusiv für die Gäste des Falkensteiner Premium Family Resorts auf der schönsten Ferieninsel im Mittelmeer. Denn Marco Serra hat in Capo Boi einen kleinen, exklusiven Eissalon eingerichtet. Oben, beim Infinitypool, gleich neben der Pizzeria. Eigentlich ist das ja keine Gelateria, sondern eine Künstlerwerkstatt: Eis von Marco Serra ist nämlich Kunst.

Allein die Eismaschine, die Serra mitbrachte, kostete € 50.000 - aber das, erklärt der König des italienischen Gelati, ist nicht, worauf es ankommt: „Es geht um das, was man in diese Maschine hineintut. Um die Qualität der Ingredienzien.“ Marco Serra verwendet keine Farb- oder Zusatzstoffe. Keine Stabilisatoren, keine Chemie. Sein Eis ist pur, rein und natürlich. Kurz: Es ist echt - denn es wird mit Herz und Seele gemacht. Die Eismaschine ist natürlich auch wichtig. Aber die kann jeder kaufen - und trotzdem nicht jenes Eis damit zaubern, das Marco Serra in Capo Boi macht.

 

MASSIMILIANO BALIA - der Küchenchef

Bei Massimiliano Balia laufen in Capo Boi alle Fäden der Kulinarik zusammen: Davon, dass der Chef de Cuisine, der oberste Koch, sein Team perfekt motiviert und führt hängt alles ab. Und in einem Premium-Resort wie Capo Boi mit seinem internationalen, weitgereisten und anspruchsvollen Publikum braucht man deshalb mehr als einen Koch, der die italienische Küche im kleinen Finger hat. Man braucht einen kreativen Geist, der dennoch mit beiden Beinen fest am Boden steht. Einen Künstler, der sich jedoch nicht in der Kunst verzettelt, sondern stets das Publikum im Auge behält. Einen Praktiker mit „Hands-On“-Qualitäten. Einen Perfektionisten, der zwar bis ins Detail plant, aber auch improvisieren kann. Einen Dirigenten. Und einen Teamplayer.

Massimiliano ist all das - und noch einiges mehr. Unter anderem wird man in Sardinien wohl kaum jemanden finden, der mehr über Fische und ihre Zubereitung weiß. Der zum Beispiel auf Italienisch mit so viel Begeisterung bei Fisch-Verkostungen über die unterschiedlichen Thunfischsorten, die es hier in Capo Boi gibt, referieren kann, dass auch Menschen, die kein Wort Italienisch sprechen, verstehen, was Massimiliano erzählt. Von Sorten und nachhaltigen Fangmethoden ebenso, wie von Zubereitung und Genuss.

Fischverkostungen? Ja, denn in der „L'osteria del mare“, der neuen „Seafood-Salumeria“ von Capo Boi, direkt über dem Strand, bittet Massimiliano mittags zwang- und formlos zu Tisch. Und nachdem er erzählt hat, tut er das, was er noch besser kann, als über Fisch zu sprechen: Er bereitet ihn zu.

FALKY - die Institution

Wer bei Falkensteiner „Kinder“ sagt, sagt im gleiche Atemzug auch „Falky“: Der tapsige Falke gehört bei Falkensteiner ebenso zur „Grundausstattung“, wie Betten, Handtücher und Geschirr. Nicht nur im schönsten Hotel auf Sardinien, sondern seit jeher in jedem Falkensteiner Family Hotel. Und wie überall, wo Falky auftritt, mit den Kindern tanzt, spielt oder von Umarmungen überhäuft wird, fliegen dem Maskottchen alle Herzen zu. Nicht nur die der Kinder. Nur haben die weniger, eigentlich gar keine Hemmungen, dem fröhlichen Kameraden um den Hals oder die Flügel zu fallen, sobald er sich zeigt.

Aber auch Eltern strahlen: Falky ist der Garant für kind- und altersgerechte Betreuung des Nachwuchses. Von den ganz Kleinen bis zu den Teenagern gibt es in Capo Boi die passende und professionelle Betreuung. Sei es outdoor - im Falky-Land mit seinen Pools und Wasserwelten. Oder, wenn die Kinder genug Sonne abbekommen haben oder falls es doch einmal regnet, auch indoor. Und am Abend bietet das Resort (gegen Gebühr) sogar noch Babysitting.

Falky steht für all das - und noch viel mehr. Denn er ist das personifizierte Bekenntnis zu jenem Wert, der nicht nur in Capo Boi, sondern im ganzen Falkensteiner-Kosmos über allem steht: Der Familie.  

 

ANGELINO - der Esel

Neben dem gefiederten Falky, gibt es noch einen Star und Liebling bei den Kindern: Angelino, der Esel. Das zweijährige Jung-Grautier war der erste „Bewohner“ des Streichelzoos von Capo Boi, der sich gleich neben dem Falky-Land befindet. Hier lebt der „Herzensbrecher von Capo Boi“ mit dessen Familie – Vater, Mutter und kleiner Schwester – und freut sich über jeden Besuch. Ganz besonders beliebt macht man sich bei ihm, wenn man ihm auch gleich noch ein kleines Gastgeschenk – am besten etwas Essbares mitbringt. Dann ist auch das Posen für die Kamera ein Kinderspiel.

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