Vom Surflehrer zum General Manager

28. Januar 2018

Ein Weltenbummler kehrt zurück ins oberösterreichische Mühlviertel: Michael Fassbender, unser General Manager im Falkensteiner Hotel & Spa Bad Leonfelden hat eine lange Reise hinter sich. Ich habe mich gefragt wie lange und welche Stationen diese beinhalten und freuen mich diese Erfolgsgeschichte mit euch zu teilen.

Bereits beim Betreten unseres Falkensteiner Hotel & Spa Bad Leonfelden spüre ich die Herzlichkeit welche das Haus ausstrahlt. Mit dieser Herzlichkeit empfängt mich auch Michael Fassbender in seinem Hotel. Ein Gastgeber aus Leidenschaft, so würde ich diesen Empfang beschreiben. Ich habe mich vorab besonders auf unser persönliches Gespräch gefreut, denn kennengelernt habe ich Michael vor ca. 1,5 Jahren, als er zum persönlichen Interview nach Wien kam und seine Geschichte in einem Bewerbungsgespräch erzählte. Bislang kannte ich seine Story nur auf dem Papier. Ein aufregender CV, viele Stationen im Ausland und unterschiedlichste Positionen. Ein Stück Papier welches zum Nachfragen einlädt.

Ende 2016 übersiedelt Michael Fassbender von Sylt nach Bad Leonfelden in Oberösterreich und leitet seitdem unser Hotel im Mühlviertel. Weg von der nordfriesischen Insel, mit etwas weniger Wasser rundum, dafür mehr Hügellandschaft. Seine Familie lebt zum damaligen Zeitpunkt bereits in Oberösterreich, weshalb es für Michael wie „Heimkommen“, oder gemäß unserem Slogan „Welcome Home“ war.

Der Gebürtige Saarländer ist eigentlich diplomierter Sportlehrer, startet seine Karriere aber in der Hotellerie. Eine vielleicht eher ungewöhnliche Ausbildung, fernab von einer Tourismusschule oder Lehre zum Hotelkaufmann. „Doch manchmal es geht auch anders.“ erzählt mir Michael und erinnert sich gerne an diese Zeit zurück. Die touristische Ausbildung hängt Michael 10 Jahre später dran. Zuerst lag der Schwerpunkt auf dem Wassersport.

Das Hobby zum Beruf machen lautet die Devise und so startet Michael als Wassersportlehrer durch. Mit Surfbrett im Gepäck macht er halt in Spanien, Kenia und der Türkei. Und wer arbeitet nicht gerne am Meer unter Palmen? Michael zeigt mir ein Foto wo er braungebrannt mit seinen Surflehrer-Kollegen strahlt. Ein richtiger Surfer Boy war er damals.

Ein Managementtrainee-Programm bringt Michael wieder aufs Festland zurück. In der Schweiz konzentriert er sich während einem 3-jährigen Traineeprogramm auf unterschiedliche Abteilungen im Hotel. Angefangen von der Rezeption über Housekeeping, bis hin zur Küche und der Verwaltung. Mehrere Monate tauschte der Sportlehrer sein Surfbrett gegen Kochlöffel, Zimmerkarten, Telefon und Computer. Der Grundstein als Hoteldirektor war gelegt.

„Seine eigene Entwicklung und Karriere selbst mitgestalten“ – so das Motto unseres General Managers. Sein Erfolgsrezept verrät er mir in unserem Gespräch: „Neben Ausdauer, Fleiß und Geduld ist die wichtigste Zutat der Spaß an der Dienstleistung Hotellerie“.

Doch all dies wäre ohne einem motivierten Team unmöglich, weshalb die zweite Hauptzutat die Mitarbeiter sind. Ein Job der sich für mich aufregend, aber sehr anstrengend anhört. Denn ein Hotel hat immer offen, 24/7, 365 Tage im Jahr können unsere Gäste im Falkensteiner Hotel & Spa Bad Leonfelden Urlaub machen.

Doch genau das ist es, was Michael reizt. „80% meiner Arbeitszeit ist Arbeit mit Menschen, sowohl mit Gästen als auch mit Mitarbeitern.“ so Michael. Eine Arbeit mit und für Menschen und das ist es was für ihn zählt. Eine Spezialität der Hotellerie, denn in welcher anderen Branchen arbeitet man an den schönsten Plätzen der Welt und hat gleichzeitig so viel Menschenkontakt?

Mein Resümee: Gastgeber mit Herzblut und leidenschaftlicher Teamentwickler, welcher immer jedoch das Ziel im Auge behält. Ich freue mich, dass Michael seine Geschichte mit mir geteilt hat und überlege bereits, wo ich die nächste Success Story bei Falkensteiner finden werde.

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