3,4 km Himmelwärts

21. Dezember 2017

...oder das härteste Lauf- und Skitourenevent weit und breit! Das ist der SnowRun Schladming-Planai.

Bereits zum 4. Mal hat die Event- & Werbeagentur HIKIMUS zum Sturm auf die Planai, dem SnowRun, aufgerufen. Und über 300 TeilnehmerInnen sind diesem Ruf gefolgt, um die 3,4 km lange WM-Abfahrtsstrecke der Herren vom Ziel zum Start – also genau umgekehrt - mit Tourenski oder Laufschuhen zu bezwingen. Klingt aufregend – ist es auch. Und schweißtreibend noch dazu.

Zur Pflichtausrüstung zählen neben Helm, Stirnlampe, Stöcken auch Spikes für die LäuferInnen, und Ski für die Tourenski-TeilnehmerInnen.  So galt es für alle um Punkt 18 Uhr auf verlängerter Strecke  - der Start erfolgte diesmal direkt auf dem Parkplatz der Planai-Arena - die 3,4 km lange Strecke mit 1.080 Höhenmetern so schnell als möglich hinter sich zu bringen.

Der bereits am Freitag einsetzende Schneefall hat dieses Jahr für die LäuferInnen die Tortur zur Schafalm nicht gerade erleichtert. So galt es im Neuschnee Schritt für Schritt an Höhe zu gewinnen und dem „himmlischen Ziel“ bei der Schafalm näher zu kommen.

Bei der Mittelstation brennen die Oberschenkel schon so stark, dass das kurze Flachstück auch nicht ausreicht, seine Laktatproduktion erheblich zu senken. So ist halt „der innere Schweinehund“ noch bei zwei gewaltigen Steigungen zu überwinden.

Obwohl ich ja bereits Teilnehmer der ersten Stunde bin, quäle ich mich jedes Jahr über diese – für einen Langstreckenläufer fast lächerlichen - 3,4 Kilometer. Mein heuriger Ultra-Trail-Lauf quer durch Istrien mit Start in Labin und Ziel in Umag mit 171 km und fast 8.000 Höhenmetern – ist nicht so zermürbend wie die Planai beim SnowRun im Dezember.

Dem Organisationsteam rund um Anton & Achim Wippel ist großer Dank auszusprechen, dass Sie ein einzigartiges Erlebnis nach Schladming gebracht haben. Jedes Jahr fragt man(n) sich, warum man sich diese Strapazen antut. Beim Überqueren der Ziellinie weiß man es. Denn dann führt der direkte Weg zur Gondel und ab ins Falkensteiner Hotel Schladming ;-)

Durch die erschwerten Bedingungen waren die heurigen Zeiten um 10 Minuten langsamer als im Vorjahr. Somit konnte ich meine Bestzeit von 1 h 07 min leider nicht unterbieten. Nach 1 h 16 min war die Strapaze vorbei und die Planai das vierte Mal bezwungen.

Ein weiterer Grund für keine neuen Bestleistung war sicherlich auch das „haubenverdächtige“ Abendmenü und reichhaltige Frühstücksbuffet im Falkensteiner Hotel Schladming, was dazu geführt hat, dass ich einigen Ballast mehr auf die Schafalm schleppen musste.

Die über 1.500 verbrauchten Kalorien wurden daraufhin beim 5-gängigen Abendmenü vom Feinsten aufgefüllt. Im großartigen Ambiente des Falkensteiner Hotels in Schladming wird nicht nur der Magen verwöhnt. Im Acquapura SPA wird auch der ärgste Muskelkater bekämpft und man geht gestärkt in die Vorbereitung für die nächste Saison. 

Auf diesem Wege möchte ich mich bei der General Managerin des Hotels, Adriana Marchetti  und ihrem großartigem Team dafür bedanken, dass im Falkensteiner Hotel das Motto „WELCOME HOME“ wirklich gelebt wird.

Wer mit mir einmal meine Heimatstadt Leoben „laufend“ kennenlernen möchte, hat dazu noch die Möglichkeit beim Buchen des „Fit&XSund-Pakets“ im Falkensteiner Hotel & Asia Spa in Leoben. Ich freue mich auf Sie.

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