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Prag: Mittendrin statt nur dabei!

Prag ENTDECKEN: Tausend Schätze in der „Goldenen Stadt“


Die "Goldene Stadt", die "hunderttürmige", "die Krone der Welt": seit dem Mittelalter genießt Prag den Ruf, eine der schönsten Städte der Welt zu sein. Die verschiedenen Kulturen, die hier über Jahrhunderte aufeinander getroffen sind, haben Prag zu einem der wertvollsten städtebaulichen Unikate der Welt gemacht.

Prag bietet neben vielen kulturellen Highlights aber auch Höhepunkte für kulinarische Genießer. In den unzähligen Restaurants der Stadt findet man „Haute Cuisine“ genauso wie orientalische Spezialitäten oder deftige Hausmannskost. Das Prager Nachtleben ist bunt und abwechslungsreich. Cafés, Kneipen, Weinstuben, aber auch Szenelokale, Lounges und Nachtclubs buhlen um die Gunst der Gäste.

Und auch zum Einkaufen bietet die Stadt einiges: Ob man einfach nur durch Bücher- und Musikläden schlendert, exklusive Boutiquen durchstreift oder gezielt nach Trödel oder Antiquitäten sucht - in Prag wird jeder fündig.

An der Rezeption informieren wir Sie gerne, was, wann und wo in Prag möglich ist. Außerdem können Sie direkt bei uns Karten zu Veranstaltungen und Events erwerben oder sich von uns Besichtigungstouren organisieren oder vermitteln lassen.

Um Ihnen jetzt schon einen Vorgeschmack zu geben, finden Sie hier einige Prag-Tipps:


Prager Burg (Hradschin): angeblich die größte bewohnte Burg der Welt, ist seit dem 9. Jh., von einigen kürzeren Unterbrechungen abgesehen, das machtpolitische Zentrum Prags und Böhmens. Auch heute residiert hier der Präsident der Tschechischen Republik, gehen hier internationale Staatsgäste ein und aus. Zahlreiche Könige und Kaiser hinterließen ihre baulichen und architektonischen Spuren, sodass der kunst- und geschichtsinteressierte Besucher auf dem 800 mal 180 Meter großen Terrain leicht einen ganzen Tag verbringen kann. Im Zentrum des Interesses steht der mächtige St. Veits-Dom, die größte Kirche Prags, ein Vorzeigeobjekt gotischer Kathedralenkunst. Zum Minimalprogramm eines Burgbesuchs gehören daneben der Königspalast sowie ein Bummel durch das sagenumwobene „Goldene Gässchen“.

Veitsdom: Als Karl IV. den Auftrag zum Bau einer Kathedrale gab, hatten an deren Stelle bereits mehrere romanische Vorläuferbauten existiert. Der Baubeginn 1344 wurde von dem französischen Baumeister Matthias von Arras geleitet, 12 Jahre später führte der aus Schwäbisch Gmünd stammende Peter Parler die Arbeiten fort. Ihm folgten noch zahllose weitere Baumeister, denn erst knapp 600 (!) Jahre später sollte dieses monumentale Gotteshaus vollendet werden. Der dreischiffige Dom ist heute 124 Meter lang, das Querschiff erstreckt sich über eine Breite von 60 und erreicht eine Höhe von 33 Metern. Knapp hundert Meter ragt der Hauptturm in die Höhe. Im Mittelpunkt des Besucherinteresses steht die St. Wenzelskapelle mit ihrem wertvollen Fresken- und Halbedelsteinschmuck.

Goldenes Gässchen: Die häufig auch Goldmachergäßchen genannte malerische Gasse entwickelte sich zu einem Touristenmagneten nicht zuletzt aufgrund eines Mythos: hier sollen unter Aufsicht Rudolfs II. die Alchimisten gewirkt haben, um künstliches Gold zu erzeugen.  Auch wenn dies nicht der historischen Realität entspricht - das tat dem Ruf keinen Abbruch. Einst lebten in den winzigen Häuschen direkt an der Burgmauer die Burgschützen des Königs, später ließen sich hier viele arme Leute nieder. Teilweise war die Gasse nur einen Meter breit und die sanitären Verhältnisse erbärmlich. Einige Jahre lebte hier sogar Franz Kafka und arbeitete an seinen Werken. Heute haben sich in den winzigen Häuschen Souvenirläden niedergelassen.

Wenzelsplatz: Der Platz mit dem Reiterdenkmal des Fürsten Wenzel ist das Symbol von praktisch allen politischen Änderungen des Landes in den vergangenen 100 Jahren. Er erlebte die Entstehung der Tschechoslowakischen Republik 1918, überlebte die dunkle Zeit des Protektorats Böhmens und Mährens, er ist ein Zeuge des „Prager Frühlings“ als die Sowjetarmee eingriff und der Samtrevolution 1989. Zu den wichtigsten Tagen werden hier Blumen und Kränze gelegt. Gleichzeitig ist der Platz ein pulsierendes Zentrum der Stadt, um den sich zahlreiche Theater, Restaurants und Kinos reihen.

Karlsbrücke: Sie ist ähnlich wie die Burg ein Wahrzeichen Prags. Kaum ein Besucher versäumt es, über sie zu bummeln. Und so kehrt dort auch erst spät abends Ruhe ein. 1357 war ihr Grundstein gelegt worden, nach dem die Vorgängerbrücke, die Judithbrücke, einem Hochwasser zum Opfer gefallen war. Jahrhundertelang bildete sie den einzigen befestigten Brückenschlag über die Moldau und stellte einen wichtigen Flaschenhals zentraler Handelswege dar. Als Architekten hatte Karl IV. Peter Parler verpflichtet, den Baumeister des Veitsdomes. Die mittlerweile 30 Brückenfiguren stammen aus dem 17./18. Jh. und stellen heute eine einmalige Freiluftgalerie barocker Skulpturenkunst dar, auch wenn viele Originale mittlerweile durch Kopien ersetzt wurden.

Fleku: Seit dem 15. Jh. wird in dieser historischen Gaststätte ein beliebtes dunkles Bier gebraut. Bei schönem Wetter kann man bei Blasmusik draußen gemütlich im Biergarten sitzen, darüber hinaus stehen mehrere Säle zur Verfügung. Bierfreunden ist das kräftige Dunkle durchaus zu empfehlen!

Jüdischer Friedhof: Verwitterte Grabsteine, mehrere Hundert schiefe Steintafeln und knorrige Bäume geben dem mittelalterlichen jüdischen Friedhof eine seltsame Atmosphäre. Der Friedhof ist eine der wenigen Überbleibsel aus der Zeit des jüdischen Ghettos, dessen enge Gassen um 1900 abgerissen wurden, um modernen Jugendstilgebäuden und breiten Boulevards Platz zu machen.

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